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° Denkanstoss °




Leider wird die Handaufzucht von Papageien immer noch gerne als ein Weg gewählt, um die Anzahl der aufgezogenen Jungtiere zu erhöhen.
Die Jungtiere können ihre natürlichen Verhaltensweisen nicht entwickeln, sondern werden dem neuen Halter als  Spiel- und Kuscheltiere verkauft.
Die Züchter lassen die Eier künstlich ausbrüten oder nehmen die Jungtiere sehr früh den Elterntieren weg, damit sich der Vogel gleich an den Menschen gewöhnt!



Noch häufiger aber wird die Handaufzucht gewählt, um dem Kunden
absolut handzahme Papageien anbieten zu können.
Vielleicht geht es in Wirklichkeit nur darum, viele Papageien zu produzieren, denn Papageien sind sehr teuer.
Handaufzuchten sind oft verhaltensauffällig und neigen dazu, den Menschen als Partner zu sehen.
Dazu wird in den meisten Fällen von Züchtern nicht richtig informiert, daher werden viele Handaufzuchten verhaltensgestört!




Aber hat dies wirklich etwas mit Tierliebe zu tun ?



Papageieneltern lieben ihre Kinder. Sie brüten die Eier und zeigen den Jungtieren wie man Vogel sein soll. Die Jungtiere erlernen so Sozialverhalten.
Dies entzieht der Mensch, indem er die Handaufzucht betreibt.



Handaufzuchten bei medizinischen Notfällen:
Tod der Eltern, Unterversorgung der Küken, Rupfen gegenüber der Nestlinge oder Aggressionen




Mit viel Zuwendung und vor allem GEDULD werden auch Naturbruten zahm, dafür gibt es zahlreiche Beispiele.
So haben Naturbruten trotzdem die Möglichkeit in Gefangenschaft die mögliche Freiheit zu geniessen und Vogel zu sein.
Papageien sind jedoch keine Kuscheltiere !!!



Solange Handaufzuchten verkauft werden, wird weiter produziert.





Wir ergänzen laufend unsere Liste mit Züchtern die Naturbruten verkaufen.
-> Anregungen, Züchter Suche
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